Ausführlicher Expertenbeitrag über Krätze – lesen sie hier!

Wir haben einen Experten gefragt,  was er bei einer Infektion mit Krätzmilben rät und hier ist sein Beitrag.

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Über Krätze – das rät der Experte

Krätze, fachlich oft als Scabies bezeichnet, wird von winzigen Insekten, die in unserer Haut leben, ausgelöst. Mit dem nackten Auge sind diese Tiere so gut wie nicht sichtbar, und es handelt sich um maximal einen halben Millimeter große Grab- bzw. Krätzemilben (Speziesname: Sarcoptes scabiei).

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Es bohren sich die Weibchen in die menschliche Haut ein und dort legen sie ihre Eier und Kot, wobei beides für die charakteristische Hauterscheinungen der Krätze-Krankheit verantwortlich sind:

  1. Rötung der Haut
  2. Schuppung der Hautoberfläche und
  3. ein oft als sehr stark wahrgenommenes Juckgefühl

Weiter sagt der Experte:

Es ist auch dieses dauernde Kratzgefühl, welches sowohl für den deutschen als auch den fachlichen Begriff verantwortlich sind, denn das lateinische Wort scabere bedeutet kratzen.

Die Krätzemilben leben besonders bevorzugt an jenen Stellen, wo die Hornhaut dünn und die Temperatur hoch ist: Zwischen den Fingern und Zehen, im Gürtel- und Gesäßbereich, um die Genitalien, in den Ellbogen, hinter den Ohren, an den Hand-, Fuß- und Kniegelenken, wobei sie durchaus auch im Nacken, im Kopfbereich oder bei besonders schweren Fällen letztlich überall vorkommen können.

Übertragen werden sie durch direkten Kontakt mit einem an Krätze befallenen Menschen, wobei in manchen Fällen die Insekten auch indirekt durch Kontakt mit befallener Kleidung oder Gegenstände eines Betroffenen genügen kann. Besonders dort, wo viele Menschen häufig und rege in Kontakt miteinander stehen, wie in Kindertagesstätten, Schulen, Pflegeheimen, aber auch bei bestimmten Behörden oder in Krankenhäusern, kann man sich infizieren.

steigende Zahl an Krätze-Infektionen seit 2013

Seit 2013 steigen die Zahlen an, wobei das gerade mit dem Zuzug von Menschen aus Gegenden, in denen die Krätze noch sehr viel weiter verbreitet ist, zu tun hat. Das ist übrigens auch der Grund warum es immer wieder in Flüchtlings- oder Asylunterkünften zu Ausbrüchen kommt, wie unter Ärzten allgemein bekannt ist.

Eine Diagnose ist für einen geübten Arzt nicht besonders schwierig. Denn neben dem charakteristisch starken Jucken, das vor allem nachts auftritt, finden sich im Verhältnis zur Juckintensität eher wenige Hautläsionen und dann, bei genauem Hinschauen, oft die charakteristischen (kurzen) Hauttunnel der Weibchen an den für Krätze typischen Hautstellen.

Will ein Arzt besonders sicher sein, kann er einen Abstrich machen und diesen unter einem Mikroskop untersuchen oder in ein Labor schicken, wobei viele einfach eine Therapie verschreiben und erst bei Erfolgslosigkeit einen Abstrich machen.

Angewandte Therapien durch Ärzte bei Krätzeinfektionen

Es gibt heutzutage hocheffektive Therapien (aber leider mit gelegentlichen Resistenzen und Nichtansprechen der Ersttherapie) und hier steht an erster Stelle die Kombination aus Hygienemaßnahmen und Medikamenten. Hinsichtlich der Präparate stehen unter anderem folgende Medikamente zur Verfügung:

Permethrincreme, wobei sehr häufig eine 5%-Creme genutzt wird
Ivermectin, ein Präparat in Tablettenform
Benzylbenzoat, als Emulsion auf die Haut zu applizieren

Es gibt noch weitere Präparate und bei den meisten Behandlungen muss man sie oft ein zweites Mal ein bis zwei Wochen nach der ersten anwenden, um einen wirklich Therapieerfolg zu erzielen. Hier ist ein detailliertes Gespräch mit dem Sie behandelnden Arzt dringend nötig.

Weitere Wirksame Maßnahmen zur Krätze-Behandlung

Weiterhin ist die Mitbehandlung aller im Haushalt lebenden Personen sehr wichtig, weil die Krätze oft hoch-ansteckend ist, und der Behandelte sich sonst wieder erneut infiziert. Man redet dann vom Jojo-Effekt. Da es keine Immunität gegen Krätze gibt, kann man sie sehr oft im Laufe seines Lebens kriegen, zumindest wenn man nicht etwas acht gibt.

Weiterhin ist es wichtig, die gesamte Kleidung und das Bettzeug bei mindestens 60 Grad Celsius (oder heißeren Temperaturen, Kochwäsche wird oft empfohlen) zu waschen.

Denn hierdurch werden die Milben, die sonst für eine Reinfektion verantwortlich sein könnten, abgetötet. Manche lagern die Kleidungsstücke auch eine Woche lang in fest verschlossene Plastiktüten, weil auch das eine effektive Abtötungsmaßnahme ist.
Letztlich ist mit Modernen Mitteln und nicht allzu komplizierten Hygienemaßnahme jede Krätzeinfektion unter Kontrolle zu bringen.

Fazit über Krätze zum Expertenrat:

Wer sich mit Scabies infiziert und angesteckt hat muss unbedingt etwas dagegen tun. Von alleine geht die Hautinfektion „Krätze“ nicht weg. Doch nicht nur die direkte Therapie auf der Haut ist sehr wichtig, man muss unbedingt die Wohnung gründlich reinigen und alle Maßnahmen ergreifen um ständige Neuinfektionen zu vermeiden. Lesen sie hier dazu diese Ratgeber-Artikel:

Quelle – Der Autor Dr. Niemann:

Über unseren Experten kann man sagen, er ist ein erfahrener Arzt der schon viele Jahre in verschiedenen Kliniken in Frankreich, Deutschland und derzeit in USA arbeitet. Seine Erfahrungen in der Behandlung mit Patienten sind vielfältig. Von allgemeinen Volkskrankheiten bis internistische Erkrankungen ist ihm (fast) nichts fremd. Deshalb ist er gerade für uns ein wichtige rund kompetenter Autor und wir freuen uns über seine Expertenbeiträge auf Krätze-Anfangsstadium.de.

Dr. Niemann ist vielseitig interessiert und ist offen für alternative Medizin. Das kommt auch in seinen publizierten Ratgebern deutlich zum Ausdruck. Er setzt auf natürliche Ratschläge und gesunde Lebensweisen und hat fachlich fundierte und sehr gut recherchierte Ratgeber mit unzähligen Tipps, die JEDER einfach nutzen und umsetzen kann, geschrieben. Deshalb unser Buchtipp hier:

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